Informationen über Schieloperationen
Wann ist eine Schieloperation indiziert?
Voraussetzung für eine Schieloperation:
Operationszeitpunkt: Bei Kindern wird von uns die Schieloperation meist vor Schulbeginn empfohlen, selten im 1. oder 2. Lebensjahr. Bei manchen Schielformen ist eine abwartende Haltung zu bevorzugen, da sich erfahrungsgemäß bei diesen im Wachstum der Schielwinkel noch deutlich verändern kann. Die Schieloperation wird bei Kindern in Vollnarkose, bei Erwachsenen entweder in örtlicher Betäubung oder Vollnarkose durchgeführt. Operationsarten: Bei einer Schieloperation können die Augenmuskeln verkürzt, zurückgelagert, gefaltet oder versetzt werden und an einer anderen Stelle des Auges angeheftet. Dadurch wird eine mechanische Änderung der Stellung des Augapfels erreicht. Der Augapfel bleibt in der Augenhöhle und wird nicht eröffnet. Behandlungserfolg: 20-30 % der Patienten können nach dem Eingriff zumindest grob räumlich sehen. Ein zufriedenstellendes ästhetisches Ergebnis kann fast immer erreicht werden. Bei komplizierten Schielformen und großen Schielwinkeln muss teilweise mehrfach operiert werden. Wir führen wöchentlich 2-3 Schieloperationen durch. Die Operationsindikation wird aufgrund des orthoptischen und ophthalmologischen Befundes gemeinsam vom operierenden Oberarzt und der betreuenden Orthoptistin gestellt. Verhaltensmaßnahmen nach der Operation:
Folgende Operationen werden bei uns angeboten/durchgeführt:
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