Alexandre Pelzer und das da-Vinci-Team

Neuer Leiter der Urologie

Seit 1. Juli 2016 leitet Prof. Dr. Alexandre Egon Pelzer, FEBU, die Abteilung für Urologie am Klinikum Wels-Grieskirchen. Der bisherige Abteilungsleiter, Univ.-Doz. Dr. Walter Pauer, FEBU, tritt nach 28 Jahren als Primarius der Urologie und nach insgesamt 34 Jahren am Klinikum Wels-Grieskirchen seinen wohlverdienten Ruhestand an.

Alexandre Pelzer ist Spezialist für Uroonkologie, diesbezüglich international anerkannter Experte in der innovativen Diagnostik und Therapie von Prostatakrebs. Hierbei kommen neueste Techniken, wie die MRT-Ultraschall-Fusionsbiopsie und die robotische Prostataentfernung mit Kontinenz- und Potenzerhaltung zur Anwendung. Weitere Spezialgebiete sind die moderne und schonende Behandlung der gutartigen Prostata unabhängig der Größe mittels Lasertherapie und die Behandlung von Nierensteinen jeder Art.

Mensch im Zentrum der Bemühungen

Prim. Prof. Dr. Alexandre Pelzer, FEBU

 

„Primäres Ziel ist die qualitativ hochwertige urologische Versorgung unserer Region. Wir sehen dabei trotz hochmoderner Diagnose- und Therapieverfahren den Menschen mit seiner individuellen Krankheits- und Lebensgeschichte im Zentrum unserer Bemühungen.“

Prim. Univ.-Prof. Dr. Alexandre Egon Pelzer, Leiter der Urologie, Klinikum Wels-Grieskirchen

 

 

Pelzer legt großen Wert auf eine offene Kommunikation mit den niedergelassenen Ärzten und verbindet mit diesem Dialog das Angebot modernster Technologie mit der Umsetzung der neuesten Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung in der Praxis.

Zurück nach Österreich

Nach seiner Ausbildung zum Facharzt für Urologie an der Urologischen Universitätsklinik Innsbruck wechselte er als Oberarzt an die Universitätsklinik für Urologie am Universitätsklinikum Tübingen und in weiterer Folge an die Universitätsklinik für Urologie am Universitätsklinikum Mannheim. Vor seiner Bestellung in Wels war der Träger zahlreicher wissenschaftlicher Auszeichnungen als leitender Oberarzt sowie stellvertretender Klinikleiter an der Klinik für Urologie des Klinikum Ingolstadt tätig.

Spezialist, Autor und Qualitätsmanager

Im Rahmen seiner Disziplin und darüber hinaus ist Pelzer vielseitig tätig, etwa als Autor zahlreicher Publikationen und Bücher, sowie als Vorsitzender fachspezifischer Forschungsgruppen. In seinem Spezialgebiet ist er Teil der deutschen Leitlinienkommission, welche die Diagnostik von Prostatakrebs festlegt. Als ausgebildeter Qualitätsmanager und Absolvent des Studiums „MBA Health Care Management“ bringt Pelzer langjährige Erfahrung in der Zertifizierung und Leitung von Prostatakarzinomzentren mit sich.

Urologische Anlaufstelle für Erwachsene und Kinder

Die Abteilung für Urologie am Klinikum Wels-Grieskirchen deckt das gesamte urologische Leistungsspektrum ab, welches die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Niere, der Nebenniere, der ableitendenden Harnwege sowie Erkrankungen der männlichen Geschlechtsorgane umfasst. „Unter der langjährigen, qualitativ hochwertigen Leitung durch Dr. Walter Pauer wurden in der Urologie am Klinikum Wels-Grieskirchen wichtige Innovationen, vor allem im Bereich der chirurgischen Therapien onkologischer Krankheitsbilder, frühzeitig etabliert, heute kommt das gesamte minimalinvasive operative Spektrum („Schlüssellochchirurgie“) unter Verwendung des da-Vinci-Roboters („Roboterchirurgie“) zum Einsatz Dank seiner Anstrengungen verfügt das Klinikum Wels-Grieskirchen heute über herausragende Spezialkompetenzen in der Urologie“, betont Dietbert Timmerer, Geschäftsführer des Klinikum Wels-Grieskirchen. „Mit Primarius Dr. Alexandre Pelzer ist es uns gelungen, einen weiteren zukunftsorientierten Abteilungsleiter mit umfassender Expertise, Erfahrung und auch Management-Qualifikationen zu gewinnen, um den Fachbereich weiterhin dynamisch zu entwickeln.“

Da Vinci Operationsroboter

 

© intusurg

Die Urologen im Klinikum Wels-Grieskirchen führen als einzige Abteilung in Österreich neben Standardeingriffen auch hochkomplexe, bisher nur offenchirurgisch durchgeführte Eingriffe minimalinvasiv und maximal patientenschonend mit dem da-Vinci-System durch, wie z.B. Zystektomie mit intrakorporaler Bildung einer Neoblase, Blasenaugmentation, Harnblasendivertikelabtragung, Fistelchirurgie, komplexe Harnleiter- und Nebennierenchirurgie, Nierenchirurgie mit Fluoreszenztechnik, Prostatektomie in beidseits nerverhaltender Technik.