Brustgesundheitszentrum

Zentrum für Gynäkologische Tumore zertifiziert

Die Diagnose einer Krebserkrankung macht Angst. Der Verlust des Vertrauens in die eigene Gesundheit zieht vielen Menschen den Boden unter den Füßen weg. Auch am Zentrum für Gynäkologische Tumore dauert es meist eine Weile, bis die Patientinnen die einschneidende Diagnose Unterleibskrebs realisieren können. Neben Spezialkompetenzen und fächerübergreifender Zusammenarbeit von Ärzten und Pflegekräften steht deshalb vor allem auch die Zuwendung durch persönliche Betreuung im Vordergrund der Behandlung.

 

Im zertifizierten Zentrum für Gynäkologische Tumore am Klinikum Wels-Grieskirchen werden pro Jahr rund 100 Patientinnen behandelt. Klaus Reisenberger, Leiter der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, ist Sprecher des Zentrums: „Unsere Expertise liegt in der Medizin. Aber vor allem auch darin, strapaziöse Lebensphasen sorgsam zu begleiten.“

Prim. Univ.‐Prof. Dr. Klaus Reisenberger

„Unsere Patientinnen werden von interdisziplinären Spezialistenteams rasch und persönlich betreut. Wir führen Untersuchungen zur Abklärung jeglicher Brust‐ und Unterleibskrebserkrankung durch und legen gemeinsam die bestmögliche Behandlung und Nachsorge für die Patientinnen fest.“

Prim. Univ.-Prof. Dr. Klaus Reisenberger, Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

 

Erfahrung stärkt, Expertise wirkt

Bei Beschwerden oder einem auffälligen Krebsabstrich überweist der niedergelassene Facharzt seine Patientin an das Zentrum für Gynäkologische Tumore am Klinikum Wels-Grieskirchen. Hier übernimmt eine persönliche Ansprechperson die Koordination des weiteren Behandlungsverlaufes. Nach rascher Diagnostik durch Radiologie, Pathologie, Nuklearmedizin, Mikrobiologie und Labor wird die optimale Therapie in Absprache mit dem interdisziplinären Tumorboard festgelegt. „Routinierte Ärzte nehmen notwendige Eingriffe großteils in minimalinvasiven Verfahren vor“, so Reisenberger. In weiterer Folge sind oft Hormon-, Chemo- oder Bestrahlungstherapien notwendig. Spezialisierte Pflegekräfte und Psychologen geben Hilfestellung in dieser belastenden Zeit. 

Zuwendung gibt Halt

„Durch Zuwendung und Zeit möchten wir unseren Patientinnen Sicherheit geben“, erklärt Helga Emrich, Stationsleiterin der Gynäkologie. Auch die Psychoonkologie kann entlasten und einen positiven Behandlungsverlauf fördern: „Patientinnen sollen in dieser Zeit niemals ratlos über Optionen grübeln und sich vor allem niemals alleine fühlen“, so Medizinerin Claudia Muhr.​

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