Gruppenbild Oberärzte 2023
zurück Neues aus dem Klinikum

16 neue Oberärzte am Klinikum Wels‐Grieskirchen

Am 18. Jänner wurden am Klinikum Wels-Grieskirchen im Rahmen des feierlichen Ärzteneujahrsempfangs 16 vielversprechende Nachwuchsmediziner zu Oberärztinnen und Oberärzten ernannt.

 

Warum erlernen junge Menschen heute einen der verantwortungsvollsten Berufe? Anlässlich der Verleihung am Klinikum Wels-Grieskirchen geben zwei engagierte Jungärzte Einblicke in ihren Ausbildungsweg und ihr Berufsleben.

Liebe auf den ersten Blick bei Herz-OP

Bereits in der Kindheit entwickelte Herzchirurgin Iulia Cojocaru ihre Leidenschaft für Naturwissenschaften. „Ich war immer schon neugierig, wie der menschliche Körper funktioniert. Und der Wunsch, Menschen zu helfen, ist ebenfalls tief in mir verwurzelt.“ Die logische Konsequenz: das Medizinstudium. „Meine Ausbildung habe ich im rumänischen Klausenburg gestartet, dann bin ich nach Wels übersiedelt und bis heute hier am Klinikum tätig.“ Im Rahmen der Famulatur konnte Cojocaru erstmals bei einer Herzoperation unter Verwendung der Herz-Lungen-Maschine dabei sein. „Das war Liebe auf den ersten Blick“, zeigt sie sich heute noch begeistert. Cojocaru ist stolz auf ihren neuen Berufstitel Oberärztin an der Herz-, Gefäß- und Thoraxchirurgie. „Ich kann noch gar nicht glauben, wie schnell alles gegangen ist. Als Oberärztin warten wieder große Herausforderungen auf mich.“ Die ehrgeizige Chirurgin möchten ihren Erfahrungsschatz weiter stark ausbauen: „Um eine Meisterin meines Fachs zu werden und die jüngeren Kollegen in ihrer Entwicklung zu unterstützen.“ Auch auf der privaten To-Do-Liste stehen ambitionierte Ziele: „Ich möchte die Welt bereisen und neue Kulturen für mich entdecken. Wenn es sich ergibt, wäre auch ein zeitlich befristetes Voluntariat im Ausland schön.“ 

Dr. Iulia Cojocaru

 

„In meiner Famulatur konnte ich bei einer Herz‐OP dabei sein – das war Liebe auf den ersten Blick.“

Oberärztin Dr. Iulia Cojocaru
Chirurgie I Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie

 

 

Wissen an den Berufsnachwuchs weitergeben

Ein stationärer Aufenthalt in seiner Jugend hat Alessandro Silvestris Begeisterung für den Arztberuf geweckt. „Ich kenne also auch die andere Seite als Patient“, lacht er. Studiert hat der heute 36-Jährige in Pisa, Italien. „Ein Praktikum und schließlich auch meinen Turnus habe ich aber bereits am Klinikum Wels-Grieskirchen absolviert. Ich habe immer von einer Stelle im Ausland geträumt, deshalb bin ich gerne geblieben.“ Während der Ausbildung begeisterten Silvestri viele verschiedene Fachrichtungen. „Aber die Pathologie hat mich besonders interessiert. Und da dieses Fach auch mit familienfreundlichen Arbeitszeiten aufwartet, habe ich mich dafür entschieden.“ Dabei erhielt er maximale Unterstützung durch das Klinikum: „Angefangen beim Festigen der neuen Sprache über den Austausch mit erfahrenen Kollegen bis hin zum Eintauchen in das Fach Pathologie, das durchaus mit Nachwuchssorgen zu kämpfen hat“, bekräftigt er. Die Freude über den neuen Berufstitel ist groß. „Dabei geht es mir nicht vorrangig um den Titel an sich, sondern mehr darum, dass ich nun mein Wissen als Tutor an den Berufsnachwuchs weitergeben kann.“ Was er sich für die Zukunft vornimmt? „Ich möchte mich zu einem allseits geschätzten Pathologen entwickeln. Was das Private anbelangt, lege ich meinen Fokus vor allem auf die Familie.“

Dr. Alessandro Silvestri

 

„Als Oberarzt kann ich mein Wissen an den Berufsnachwuchs weitergeben.“

Oberarzt Dott. Alessandro Silvestri
Pathologie

 

 

Oberärzte am Schwerpunkt­krankenhaus

Am Klinikum Wels-Grieskirchen sichern derzeit rund 600 Ärzte mit Pflegekräften und vielen weiteren Berufsgruppen die Gesundheitsversorgung der Region.

Dr. Thomas Muhr

 

„Oberärztinnen und Oberärzte sind entscheidend für die qualitativ hochwertige Diagnostik und Therapie in unserem Schwerpunktkrankenhaus.“

Dr. Thomas Muhr
Ärztlicher Leiter am Klinikum Wels-Grieskirchen

 

 

„Diese Berufsgruppe sichert die Regelversorgung und ist zugleich Innovationstreiber in Spitzenmedizin, Wissenschaft und Forschung.“ Oberärzte übernehmen fachlich und menschlich eine Vorbildfunktion. „Mit über 150 Facharztausbildungsstellen zählen wir zu den bedeutendsten medizinischen Ausbildungszentren in Österreich“, so Muhr.

Die neuen Oberärzte 2023

Auch 2023 freut sich das Klinikum Wels-Grieskirchen, die Ernennung von 16 Nachwuchsmedizinern des Hauses zu Oberärztinnen und Oberärzten bekanntgeben zu dürfen. Diese sind:

  • Dr. Marco Angelini-Santner, Chirurgie II Viszeralchirurgie
  • Dott. Andrea Calonaci, Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  • Dr. Iulia Cojocaru, Chirurgie I Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie
  • Dr. Christoph Händlhuber, Haut- und Geschlechtskrankheiten
  • Dr. Peter Huber, Innere Medizin II Kardiologie
  • Dr. Ramona Katzensteiner, Augenheilkunde und Optometrie
  • Dr. Ruth Lehner, Haut- und Geschlechtskrankheiten
  • Dr. Magdalena Lin, Physikalische Medizin und allgemeine Rehabilitation
  • Dr. Verena Mühlreich, Chirurgie II Viszeralchirurgie
  • Dr. Elisabeth Scheidlberger, Haut- und Geschlechtskrankheiten
  • Dr. Wolfgang Scheurecker, MSc, Plastische Chirurgie
  • Dott. Alessandro Silvestri, Pathologie
  • Dr. Bernhard Strasser, Medizinische und chemische Labordiagnostik
  • Dr. Sinisha Trpchevski, Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  • Dr. Gabriele Wildfellner, Anästhesiologie und Intensivmedizin
  • Dr. Carem Youssef, Innere Medizin V

 

Stand: Jänner 2023