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Kinaesthetics in der Pflege

Als Verantwortliche im Klinikum Wels-Grieskirchen sind wir sehr daran interessiert, Mitarbeitenden die Möglichkeit zu bieten, sich mit den Alltagsproblemen der Patienten zu befassen und gleichzeitig die Entwicklung der Pflege als eigenständigen Bereich zu fördern.

Kinaesthetics in der Pflege wird daher als Schwerpunkt auf neun Stationen (Neurologie, Interne Nephrologie B4/1, Interne B2/5, Palliativstation, Demenzstation und Interne Intensivstation am Standort Wels sowie die Akutgeriatrie/Remobilisation B1, G4 und die Station Remobilisation Nachsorge BC2 am Standort Grieskirchen) zielgerichtet umgesetzt.
Besonders viel Wert wird dabei darauf gelegt, dass auf diesen Stationen alle Mitarbeiter zertifizierte Kinaesthetics Grund- und Aufbaukurse erhalten und in weiterer Folge regelmäßige Reflexions-Workshops. Zusätzlich sind auf den Stationen insgesamt 28 Peer-Tutoren ausgebildet, die dann auf der jeweiligen Station als Mentoren für alle Mitarbeiter zur Verfügung stehen.  

In weiteren Schritten ist eine flächendeckende Ausbildung für Kinaesthetics in der Pflege geplant. 

Was ist Kinaesthetics?

Der Begriff Kinaesthetics kann mit „Kunst/Wissenschaft der Bewegungswahrnehmung“ übersetzt werden. Kinaesthetics beschäftigt sich hauptsächlich mit folgenden Inhalten:

Die Kinaesthetics (dt. Kinästhetik durch die Sinne wahrgenommene Bewegung) ist ein Instrument zur Analyse von menschlichen Bewegungsmustern. Die Bezeichnung „Kinästhetik“ ist eine Kombination der beiden griechischen Wörter „kinesis“ (Bewegung) und „aesthesie“ (Wahrnehmung). Ganz allgemein formuliert befasst sich die Kinaesthetics mit dem Studium der menschlichen Bewegung, die für die Ausübung der Aktivitäten des täglichen Lebens erforderlich ist.

Worum geht es genau?

Kinaesthetics beschäftigt sich mit der Entwicklung der Bewegungskompetenz und dem Verständnis für menschliche Entwicklung und menschliches Verhalten. Neue Erkenntnisse aus der Humanforschung zeigten, dass Bewegungskompetenz und Selbstständigkeit zwei Schlüsselfaktoren für Lebensqualität sind. Die eigene Bewegungskompetenz hat eine messbare Auswirkung auf die Bewegungskompetenz der betreuten und unterstützten Personen und damit auf die Möglichkeit, ihre alltäglichen Aktivitäten selbstständig und gesundheitsfördernd zu gestalten.

Was wird durch Kinaesthetics erreicht?

  • Förderung der differenzierten und bewussten Wahrnehmung der eigenen Bewegung.
  • Förderung der eigenen Bewegungskompetenz, d. h. der Entwicklung eines bewussten und flexiblen Einsatzes der eigenen Bewegung in privaten und beruflichen Aktivitäten. 
  • Förderung für den Pflegenden, den eigenen Körper zu schonen und dadurch Rückenschmerzen zu vermeiden.
  • Fähigkeit zur differenzierten Analyse menschlicher Aktivitäten mittels der erfahrungsbasierten Methodik von Kinaesthetics.
  • Fähigkeit, die eigene Bewegung im Kontakt mit anderen Menschen so einzusetzen, dass diese in ihrer eigenen Bewegungskompetenz bzw. in ihrer Selbstwirksamkeit gezielt unterstützt werden.

Kinaesthetics ist „Pflegekompetenz, die ALLE Spüren!“

Standort Wels

Lucia Hofer

Lucia Hofer
Kinaesthetics Trainerin Stufe 3
Kinaesthetics Peer Tutoren Trainerin
Kinaesthetics Palliative Care Trainerin
Kinaesthetics Trainerin für Pflegende Angehörige 

Telefon +43 7242 415 - 92235
lucia.hofer@klinikum-wegr.at

 

Birgit Riedler

Birgit Riedler
Kinaesthetics Trainerin Stufe 1

I. Interne B2/OG 5

Standort Grieskirchen

Lucia Hofer

Lucia Hofer
Kinaesthetics Trainerin Stufe 3
Kinaesthetics Peer Tutoren Trainerin
Kinaesthetics Palliative Care Trainerin
Kinaesthetics Trainerin für Pflegende Angehörige 

Telefon +43 7248 601 - 6024
lucia.hofer@klinikum-wegr.at

 

Irene Hintenaus

Irene Hintenaus
Kinaesthetics Trainerin Stufe 1

Akutgeriatrie und Remobilisation G4 AG/R

 

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