Kinderheilkunde
Abteilungsleitung:
Primarius
Priv. Doz. Dr.
Walter
Bonfig
Standortleitung Grieskirchen:
Primarius
Dr.
Adrian
Kamper
Sekretariat Tel:
+43 7242 415 2377+43 7248 601 4100
kinder@klinikum-wegr.at

Abteilung für
Kinder- und Jugendheilkunde

Schwerpunkt:
Neuropädiatrie mit Entwicklungsdiagnostik und Epileptologie

Neuropädiatrische Ambulanz

Neuropädiatrische Ambulanz

In unserer neuropädiatrischen Ambulanz werden kinderneurologische Erkrankungen diagnostiziert und behandelt. Hierzu gehören Erkrankungen des Gehirns, der Nerven und der Muskeln, Entwicklungsstörungen, syndromale Erkrankungen und Retardierungssyndrome sowie auch neurometabolische Erkrankungen.

Die Diagnose und Therapie erfolgt in enger Zusammenarbeit mit weiteren Disziplinen des Hauses (Radiologie, HNO, Augenheilkunde, Orthopädie, Neurologie und Physikalische Medizin).

Ansprechpartner

Foto Ines Paier
Dr.
Ines Paier

 

 

Entwicklungsdiagnostik

Entwicklungs- diagnostik

In unserer entwicklungsneurologischen Ambulanz betreuen wir − neben ehemaligen Frühgeborenen − Kinder, die aus anderen Gründen ein erhöhtes Risiko für Störungen der neuromotorischen Entwicklung haben. Auch Kinder, bei denen der Verdacht auf ein Syndrom geäußert oder bestätigt wurde (z.B. Trisomie 21,...), werden in ihrer Entwicklung beobachtet und begleitet.

Weiters hat Ihr Kinderarzt die Möglichkeit, bei Auffälligkeiten in der neuromotorischen Entwicklung einen Termin für Sie und Ihr Kind zu vereinbaren.

Unser Altersschwerpunkt umfasst Kinder zwischen 0 und 42 Monaten.

Eine entwicklungsneurologische Untersuchung benötigt Zeit. Zuerst wird ein ausführliches Gespräch über Schwangerschaft, Geburt,  den bisherigen Entwicklungsverlauf, aber auch frühere Krankheiten oder Auffälligkeiten in der Familie geführt. Im Anschluss erfolgt eine umfassende, spielerische Untersuchung des Kindes. Als Resultat erhalten wir ein Entwicklungsprofil, das mit dem tatsächlichen Alter Ihres Kindes verglichen wird. So können wir eine Entwicklungsverzögerung aufdecken und wenn erforderlich weitere Maßnahmen setzen.

Bitte rechnen Sie mit ca. 1,5 bis 2 Stunden pro Termin! Sowohl der Mutter-Kind-Pass als auch Vorbefunde sind vor allem beim ersten Termin hilfreich!

Wir arbeiten eng mit weiteren Disziplinen des Hauses zusammen. So können wir im Bedarfsfall auf Kinderorthopädie, HNO und Augenheilkunde zurückgreifen.

Auch eine gute Zusammenarbeit mit der Kinderphysiotherapie, Kinderergotherapie, Logopädie, Kindergartensonderpädagogik und Diätberatung findet statt. Für sozialrechtliche Fragen (Förderungen, Anträge, Kostenübernahme,...) steht uns die klinische Sozialarbeit zur Seite. Eine Unterstützung durch die klinische Psychologie ist möglich. Durch diese enge Kooperation haben wir auch die Möglichkeit, Kinder mit besonderen Bedürfnissen umfassend zu betreuen.

Ärzteteam

Foto Elisabeth Steiner
Dr.
Elisabeth Steiner

Foto Ines Paier
Dr.
Ines Paier

Foto Eva Karrer
Dr.
Eva Karrer

Epileptologie

Epileptologie

Epilepsien gehören zu den häufigsten Erkrankungen des Kindes- und Jugendalters. Laut Österreichischer Sektion der Internationalen Liga gegen Epilepsie (ILAE) leben weltweit 10,5 Mio. Kinder unter 15 Jahren mit aktiver Epilepsie, das sind etwa ein Viertel aller Epilepsiekranken. 40 Prozent der jährlich an Epilepsie neu erkrankten Menschen sind jünger als 15 Jahre.

Diagnostik und Therapie

In den letzten Jahren konnten viele Fortschritte in Diagnostik und Therapie erzielt werden. Dennoch ist die Epilepsie noch immer häufig mit Ängsten, fehlender oder falscher Information und Vorurteilen verbunden. Für Eltern und Patienten ist die Diagnose Epilepsie daher immer ein einschneidender Moment.

Spezialambulanz für Epilepsie

An unserer Abteilung besteht in einer Spezialambulanz die Möglichkeit, in einem ausführlichen Anamnesegespräch sowie mit der Durchführung eines Elektroenzephalogramms (EEG) die Diagnose zu stellen. Im Bedarfsfall wird eine stationäre weiterführende Abklärung (Schlafentzugs-EEG, Magnetresonanztomographie) angeboten, um auch mögliche Differentialdiagnosen (Synkopen, psychogene Anfälle, Schlafphänomene, Affektkrämpfe, Tics usw.) abzuklären, mit denen eine Epilepsie verwechselt werden kann.

Es erfolgt gegebenenfalls eine medikamentöse Einstellung, wobei bei etwa zwei Drittel aller Patienten Anfallsfreiheit erreicht werden kann. Nicht jeder Anfall muss behandelt werden (Stichwort „Gelegenheitsanfall“). In schwierigen Fällen ist eine Zusammenarbeit mit der neuropädiatrischen Abteilung der Uniklinik Innsbruck sowie mit dem Kepler Universitätsklinikum, Med Campus IV möglich.
Alltagsrelevante Fragen (Epilepsie und Kindergarten, Schule, Sport, Berufswahl usw.) können ausführlich besprochen und Schulungen (für Eltern, Lehrpersonal usw.) angeboten werden.

Ärzteteam

Foto Ines Paier
Dr.
Ines Paier

Foto Stefanie Gugl
Dr.
Stefanie Gugl

Foto Eva Karrer
Dr.
Eva Karrer

Termine

Ambulante EEG-Termine: Montag und Dienstag sowie nach Vereinbarung
Schlafentzugs-EEG: Mittwoch (stationäre Aufnahme am Vorabend)