700 Interessierte bei den Karrieretagen im Klinikum

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Karrieretage Wels 2026

Pressematerial

700 Interessierte bei den Karrieretagen im Klinikum

Wie fühlt sich ein Arbeitsplatz an, an dem täglich Leben gerettet wird? Diese Fragen konnten Interessierte am 10. und 12. Februar im Klinikum Wels-Grieskirchen für sich beantworten – bei tiefen Einblicken in die Gesundheitsversorgung der Region. Das Haus präsentierte nicht nur die klassischen medizinischen Berufe, sondern auch überraschende Tätigkeiten – vom Nachhaltigkeitsmanagement über die Ver- und Entsorgung bis hin zum medizinischen Sekretariat.

An beiden Standorten nutzen rund 700 Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, einen der führenden Gesundheitsbetriebe Oberösterreichs kennenzulernen – ein Haus, das mit rund 4.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu den größten Arbeitgebern der Region zählt.

Einblicke, die sonst verborgen bleiben

Besonders gefragt waren die Führungen durch ausgewählte Bereiche – selbst ein OP-Eingriffsraum stand auf dem Programm. In Vorträgen und persönlichen Gesprächen wurde die Vielfalt des Klinikum-Alltags deutlich. An 22 Infoständen informierten Fachbereiche wie Orthopädie, Lungenheilkunde, Dermatologie, Radiologie und Neonatologie ebenso wie Logopädie und die Geburtshilfe über ihre Arbeit. Auch Lehrstellen und interne Ausbildungsangebote wurden umfassend vorgestellt.

Direkter Draht zu den Profis

Die besondere Atmosphäre der Karrieretage entstand durch die Nähe zur Belegschaft: 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter standen Rede und Antwort – authentisch und direkt aus der Praxis. Sie berichteten von ihrem Berufsalltag, Ausbildungswegen und Entwicklungsmöglichkeiten. Viele Besucherinnen und Besucher nahmen nicht nur Informationen mit nach Hause, sondern auch eine neue Perspektive auf die Arbeitswelt im Gesundheitswesen.

Vielfalt als Stärke des Arbeitgebers

Mit mehr als 100 unterschiedlichen Berufsbildern präsentiert sich das Klinikum Wels-Grieskirchen als moderner Arbeitgeber mit breiten Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten.

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Mag. Carmen Katharina Breitwieser, Geschäftsführung, Klinikum Wels-Grieskirchen

"Wir wollen insbesondere Jugendlichen zeigen, was sich in einem Schwerpunktkrankenhaus alles tut. Gleichzeitig möchten wie Interesse für eine Tätigkeit bei uns wecken. Die Möglichkeiten sind enorm vielfältig – und vor allem immer sinnvoll."

Mag. Carmen Katharina Breitwieser, Geschäftsführung Klinikum Wels-Grieskirchen

 

Damit sich Jugendliche umfassend über die verschiedenen Berusfbilder im Krankenhaus informieren können, haben zahlreiche Schulen die Einladung des Klinikums angenommen. "Allein für den Standort Wels haben wir hunderte Anmeldungen erhalten", so Breitwieser. Aber nicht nur Schülerinnen und Schülern, sondern auch Berufstätigen, die sich neu orientieren möchten, bot das Klinikum mit Führungen, Infoständen und persönlichen Gesprächen tiefe Einblicke in den Arbeitsalltag.

Praxisbezug hautnah erleben

"Wir haben unseren Stand von der Neonatologie aufgebaut, weil die Frühgeborenen- und Neugeborenenintensivstation in der Öffentlichkeit oft wenig sichtbar ist. Wir möchten zeigen, was unsere kleinsten Patientinnen und Patienten – egal ob 500 Gramm oder fünf Kilogramm – leisten und wie wir sie dabei begleiten", erzählt Katrin Knoll, diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin auf der Neonatologie. Auch Bewegungsthemen wurden greifbar vermittelt: "Kinaesthetics lehrt Bewegungswahrnehmung. Uns geht es darum, Menschen in ihrer Bewegung zu unterstützen, anstatt sie nur zu bewegen", erklärt Michaela Augeneder, Kinaesthetics-Trainerin am Klinikum. Technische Berufsfelder standen ebenfalls im Fokus: "Mit unserem Laparoskopieturm zeigen wir, wie minimalinvasive Eingriffe funktionieren – moderne Technik im Krankenhaus bietet viele spannende Aufgaben", berichtet Harald Hehenberger von der Medizintechnik.

Ob Pflege, Medizin, Verwaltung oder Technik – die Bandbreite der Berufsmöglichkeiten ist groß. Besonders bei jungen Besucherinnen und Besuchern stieß das vielfältige Angebot auf großes Interesse und machte eines deutlich: Abreiten im Gesundheitswesen ist herausfordernd – und zugleich hoch sinnstiftend.

 

Stand: Februar 2026

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