Oberärzte 2019

27 neue Oberärzte am Klinikum Wels-Grieskirchen

Wie bereits in den Jahren zuvor, wurden auch beim Klinikum-Neujahrsempfang 2019 herausragende Nachwuchsmediziner zu Oberärzten ernannt. Insgesamt sichern derzeit 547 Ärzte in Zusammenarbeit mit vielen weiteren Berufsgruppen die umfassende medizinische Spitalsversorgung der Bezirke Wels Stadt, Wels Land, Grieskirchen und Eferding. Im größten Ordensspital Österreichs stehen neben qualitativ hochwertiger Diagnostik und Therapie auch Forschergeist, Innovation und Empathie im Vordergrund.

 

„Die Oberärzte bilden eine wichtige Säule im Krankenhausbetrieb. Sie sichern einerseits die qualitätsvolle Patientenversorgung auf internationalem Niveau. Andererseits übernehmen sie wichtige Aufgaben in der Ärzteausbildung. Wir freuen uns, heuer 27 Oberärztinnen und Oberärzte ernennen zu können“, erklärt Geschäftsführer Dietbert Timmerer. Spätestens mit ihrer Ernennung übernehmen die Oberärzte entscheidende Funktionen. „Unsere Oberärzte zeichnen sich durch besonderes Engagement aus. Sie übernehmen Verantwortung, beteiligen sich an Studien und medizinischen Entwicklungen und ermöglichen dadurch neben der Grundversorgung auch spitzenmedizinische Leistungen. Mit ihrer fachlichen Kompetenz und Erfahrung unterstützen sie die Abteilungsleitungen maßgeblich“, hebt Thomas Muhr, interimistischer Ärztlicher Leiter hervor und betont die Bedeutung der Oberärzte in der Ausbildung: „Oberärzten wird Führungsverantwortung übertragen. Viele von ihnen werden Mentoren für unsere Jungmediziner in Ausbildung und begleiten sie auf ihrem Weg – nicht nur in fachlicher Hinsicht. Sie sind auch Vorbilder, wenn es um soziale Aspekte, Zuwendung und die Philosophie des Ordensspitals geht.“

Ärzteausbildung: Auf der OÖ Bestenliste 

Als akademisches Lehrkrankenhaus aller medizinischen Universitäten Österreichs stellt das Klinikum Wels-Grieskirchen hohe Ansprüche an Aus- und Weiterbildung. Praxisnahes Lernen, die Nähe zum Patienten, interdisziplinäres Arbeiten sowie das Fördern der Fähigkeiten des Einzelnen bereiten die ideale Grundlage für die fachliche und auch persönliche Weiterentwicklung. Die hohe Ausbildungsqualität der jungen Ärzte am Klinikum Wels-Grieskirchen wurde aktuell durch eine Erhebung der Ärztekammer Oberösterreich bestätigt – drei Abteilungen und Institute schafften es auf die Bestenliste der Facharztausbildner 2018: Neurologie, Anästhesiologie und Intensivmedizin I und Radiologie. Mit rund 150 Ausbildungsstellen und allen Fachrichtungen unter einem Dach erwarten die jungen Ärzte auch 2019 wieder beste Ausbildungs- und Karrierechancen.

 

Mag. Dietbert Timmerer

 

„Oberärzte sichern einerseits die qualitätsvolle Patientenversorgung auf internationalem Niveau. Andererseits übernehmen sie wichtige Aufgaben in der Ärzteausbildung.“

 

 

 
Mag. Dietbert Timmerer
Geschäftsführer
Klinikum Wels-Grieskirchen

 

Dr. Thomas Muhr

 

Oberärzten wird Führungsverantwortung übertragen. Viele von ihnen werden Mentoren für unsere Jungmediziner in Ausbildung und begleiten sie auf ihrem Weg – nicht nur in fachlicher Hinsicht. 

 

 

 
OA Dr. Thomas Muhr
Interimistischer Ärztlicher Direktor
Klinikum Wels-Grieskirchen

Neuerungen 2018

Die Rückschau auf das vergangene Jahr zeigt deutlich, dass sich das Klinikum Wels-Grieskirchen stets weiterentwickelt. Zu den Meilensteinen 2018 zählen:

  • Eröffnung des Tagesklinischen Zentrums mit vier OP-Bereichen, 20 Betreuungsplätzen und 6.000 geplanten Eingriffen pro Jahr
     
  • Schwerpunkt Frauengesundheit: Das KWG verfügt seit 2018 als einzige Abteilung für Frauenheilkunde neben dem AKH Wien über aktuelle Zertifizierungen in allen Bereichen: Gynäkologisches Tumorzentrum, Endometriosezentrum (2018 neu zertifiziert), Brustgesundheitszentrum (2018 rezertifiziert), Beckenbodenzentrum
     
  • Internationale Zertifizierung Adipositaszentrum: Anlaufstelle für stark Übergewichtige, um Folgeerkrankungen zu vermeiden
     
  • Etablierung des Makulakompetenz-Zentrums: Referenzzentrum mit ca. 8.000 intravitrealen Injektionen jährlich
     
  • Medizinische Innovationen, insbesondere im Rahmen der Herz- Kompetenz (Kardiologie und Herzchirurgie), wie bspw. erstmalige Implantation einer Trikuspidal-Transkatheterklappe über die Leiste, effizientere Herzinfarkt-Behandlung durch Herzinfarktnetzwerk
     
  • Dialyse von 20 auf 25 Plätze aufgestockt – sichert standortnahe Versorgung
     
  • Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie: Kontingente für Zahnsanierungen in Narkose/Sedierung verdoppelt und eigene kinderzahnärztliche Ambulanz eingeführt
     
  • Virtuelle Realität und Avatar in der Kinder- und Jugendlichen- Psychosomatik: Nutzung von virtueller Realität in der Therapie von Kindern und Jugendlichen im Rahmen eines Forschungsprojekts u.v.m.

 

Öffentlichkeitswirksame Maßnahmen sollen helfen, die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung zu heben.

  • Die Veranstaltungsreihe „Klinikum Wissensforum“ stellte 2018 Frauengesundheit, Hauterkrankungen und Hautkrebsvorsorge, Darmgesundheit und Stoffwechsel sowie die Kinder und Jugendmedizin in den Fokus. 
     
  • Mit dem Weltrekordversuch im gleichzeitigen Reanimationstraining „Hand aufs Herz“ am 22. September 2018 in Wels wurde breitenwirksam aufgeklärt, wie auch medizinische Laien im Ernstfall reagieren und dadurch Leben retten können.

Der tagesklinische Anteil wächst

Im Klinikum Wels-Grieskirchen hat sich die Anzahl der stationären Entlassungen 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 2,8 Prozent auf 90.308 erhöht. Der tagesklinische Anteil steigt stetig an und liegt nun bei 33 Prozent – der Trend geht also weiterhin in Richtung kürzerer Spitalsaufenthalte. Die Verweildauer der Patienten beträgt durchschnittlich 3,7 Tage, ohne tagesklinischen Anteil 5,5. Die ambulanten Frequenzen haben am Klinikum im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozent zugenommen. Die Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Klinikum Wels-Grieskirchen zählt mit rund 2.542 Geburten zu den größten geburtshilflichen Einrichtungen in Österreich. Am Standort Wels wurden im Jahr 2018 1.843 Neugeborene (38 x Zwillinge, 2 x Drillinge), am Standort Grieskirchen 657 Babys entbunden. 

Kennzahlen 

Stand 2018, gerundet: 

Betten: 1.227
Abteilungen und Institute, Fachbereiche: 29
Mitarbeiter: 3.800
Stationäre Aufnahmen: 90.000
Tagesklinischer Anteil (Aufnahmen): 33%
Geburten: 2.542
Durchschnittliche Verweildauer: 3,7 Tage
Ambulante Patienten: 250.000
Operationen: 30.000