OP Chirurgie

Grieskirchen mit Short-Stay-Chirurgie im Trend

Forciert durch den internationalen Boom der Tageskliniken rückt auch hierzulande das Konzept der Short-Stay-Chirurgie immer weiter ins Interesse der Patienten. Am Standort Grieskirchen praktiziert das Klinikum Wels-Grieskirchen diesen modernen Ansatz der Gesundheitsversorgung mit nachhaltigem Erfolg.

Nach einer ambulanten Abklärung im Vorfeld ermöglicht die systematische Kurzzeit-Chirurgie Eingriffe bereits am Aufnahmetag − mit einer im Vergleich zu herkömmlichen Krankenhausaufenthalten deutlich verkürzten Verweildauer. "Durch die vorausschauende Planung der Operationen übernehmen Patienten bewusst Verantwortung für ihre Gesundheit. Positiver Nebeneffekt ist, dass sie dadurch auch rasch wieder nach Hause gehen können", erläutert Günter Peinthor, seit April 2015 neuer Leiter des Grieskirchner Standorts der Abteilung für Chirurgie II des Klinikum Wels-Grieskirchen. Er übernimmt die Funktion von seiner Vorgängerin Irmgard Berger. Schwerpunkte des Abteilungsstandortes sind neben der Basisversorgung die Behandlung von Varizen (Krampfadern) und Hernien (z.B. Leisten- und Nabelbrüche).

Schwerpunkt Krampfadern

Als erfahrener Chirurg legt Günter Peinthor Wert auf ein vielfältiges Angebot im Rahmen der Short-Stay-Chirurgie sowie auf eine straffe Organisation der freien Kapazitäten für Akut-Eingriffe. Mit rund 180 Operationen jährlich bildet die Varizenchirurgie einen der Schwerpunkte des Standortes. Ihr Spezialwissen geben die Mediziner und Pflegepersonen durch eine umfassende Palette an operativen Möglichkeiten, kompetente Beratung und persönliche Nachsorge an die Bevölkerung weiter. Einige Patienten nehmen das tageschirurgische Angebot in Anspruch, andere wiederum bleiben gerne über Nacht, um sich in der familiären Atmosphäre des Klinikum-Standortes Grieskirchen rundum bestens betreut zu wissen.

Zentrum für Hernienchirurgie

In Grieskirchen Standort bündelt das Klinikum Wels-Grieskirchen auch die Behandlungen von Leisten-, Narben-, Nabel- und Bauchwandbrüchen. Rund 75 Prozent aller Hernieneingriffe werden hier mit sämtlichen gängigen Methoden je nach Indikation laparoskopisch oder auch konventionell durchgeführt.

Endoskopische Untersuchungen

Ein besonderes Anliegen ist Günter Peinthor auch das in Grieskirchen seit Jahren etablierte Angebot an endoskopischen Untersuchungen. "Für die Bevölkerung gibt es hier am Standort Grieskirchen eine zusätzliche Möglichkeit zur Vorsorge-Koloskopie und zur Abklärung von Magen-Darm-Beschwerden", hebt Peinthor hervor. Angesicht der steigenden Anzahl chronisch entzündlicher Darmerkrankungen (CED) mit teils langwierigen Diagnosestellungen, wird diese Leistung zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Neuer Standortleiter

Der gebürtige Grieskirchner Günter Peinthor ist seit 21 Jahren am Klinikum Wels-Grieskirchen tätig und hat hier nach seinem Studium in Innsbruck die Ausbildung zum Facharzt für Chirurgie mit dem Zusatzfach Viszeralchirurgie absolviert. Zu seinen Schwerpunkten zählen unter anderem die Brustkrebschirurgie, Magen-Darm-Chirurgie und die laparoskopische Chirurgie (Schlüssellochtechnik). Zuletzt leitete Peinthor die Ambulanz des interdisziplinären Brustgesundheitszentrums am Klinikum-Standort Wels und war hier beim erfolgreichen Zertifizierungsprozess maßgeblich beteiligt. "Das Schöne an meinem Beruf ist, dass man den Menschen meist konkret helfen kann. Und zwar mit einem sofort sicht- und messbaren Effekt", beschreibt Günter Peinthor seine Leidenschaft für den Beruf.

OA Dr. Günter Peinthor MPH

 

OA Dr. Günter Peinthor, MPH
Standortleiter Grieskirchen der Abteilung für
Chirurgie II, Klinikum Wels-Grieskirchen

 

 

 

 

"Durch die vorausschauende Planung der Operationen übernehmen Patienten bewusst Verantwortung für ihre Gesundheit. Positiver Nebeneffekt ist, dass sie dadurch auch rasch wieder nach Hause gehen können."

 "Das Schöne an meinem Beruf ist, dass man den Menschen meist konkret helfen kann. Und zwar mit einem sofort sicht- und messbaren Effekt." 

 "Für die Bevölkerung gibt es hier am Standort Grieskirchen eine zusätzliche Möglichkeit zur Vorsorge-Koloskopie und zur Abklärung von Magen-Darm-Beschwerden." 

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