Radelt zur Arbeit

Radelt zur Arbeit − Auftakt 2016 im Klinikum Wels-Grieskirchen

Man muss das Rad nicht neu erfinden

...aber der Wille, erreichte Ergebnisse zu übertreffen, liegt in der Natur des Menschen. Deshalb radeln die Mitarbeiter des Klinikum Wels-Grieskirchen heuer wieder äußerst ambitioniert in die nächste Runde der Initiative "Radelt zur Arbeit".

Radelt zur Arbeit

 

Im Vorjahr haben sie mit ihren gefahrenen Kilometern theoretisch bereits vier Mal den Erdball umrundet: Die rund 250 Teilnehmer von 2015 legten gemeinsam beachtliche 140.000 Kilometer zurück! Und auch heuer fahren sie wieder fleißig den Weg nach Wels oder Grieskirchen mit dem Bike zu ihrem Arbeitsplatz - wer weiß, wohin die Reise 2016 geht.

Sicher unterwegs

Radelt zur Arbeit

 

Neben der gefahrenen Distanz zählen aber auch andere Werte: "Nach dem sehr erfolgreichen letzten Jahr möchten wir heuer den Schwerpunkt auf Sicherheit beim Radfahren setzen. Aus diesem Grund bekommt jeder Teilnehmer eine Sicherheitsweste, um im Straßenverkehr besser gesehen zu werden", stellt Florian Wimmer, Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin und einer der Initiatoren der Aktion am Klinikum, in Aussicht. Als begeisterter Radfahrer hat er mit seinen Kollegen Franz Scherzer, Viktor Scheuringer und Oliver Thiem vor zwei Jahren die Initiative ans Klinikum gebracht. "Für uns zählt außerdem vor allem, dass auch Mitarbeiter, welche in der Nähe des Arbeitsplatzes wohnen, trotzdem mit einer gewissen Regelmäßigkeit mit dem Rad in die Arbeit fahren." Darüber freut sich auch Gerhard Prieler von der Radlobby OÖ: "Das sind die alltäglichen Wege - zur der Arbeit und von der Arbeit wieder nach Hause. Und wenn es uns gelingt, viele dieser Wege auf das Fahrrad zu verlagern, haben wir einen großen ökologischen Effekt."

Am besten mit Rückenwind

Auch die Geschäftsführung des Klinikums steht voll hinter dem Einsatz seiner sportlichen Mitarbeiter: "Der Hauptgrund ist einerseits, dass wir als Gesundheitseinrichtung auch vorleben können, dass wir selbst gesund leben, und der zweite wesentliche Aspekt ist die Förderung des Teamgeistes - des gemeinschaftlichen Aspektes", bestätigt Dietbert Timmerer, Geschäftsführer Klinikum Wels-Grieskirchen.

Bewegung mit Mehrwert

Neben positiven Auswirkungen auf die Umwelt, Vorbildwirkung für die Bevölkerung und Stärkung des internen Zusammenhalts ist natürlich der gesundheitliche Effekt auch nicht zu vernachlässigen. Aus Sicht eines Sportwissenschafters zählt jeder gefahrene Rad-Kilometer. "70 Prozent des eigenen Körpergewichts werden beim Radfahren von Sattel und Lenker getragen", erklärt Michael Pfob vom Medifit. "Ich habe somit die ideale Gelegenheit, Stoffwechsel, Herz-Kreislauf-System und Kalorienverbrauch anzukurbeln und gleichzeitig meine Gelenke vor Überlastungen schützen." Menschen jeden Alters sollten täglich mindestens eine halbe Stunde mittel intensiv aktiv sein. Bereits etwa eine Stunde lang in der Woche Radfahren ist gut mit dem Weg in die Arbeit und wieder nach Hause lässt sich das sicherlich schaffen. Und die gesundheitlichen Benefits sind mehr als überzeugend: Ob Übergewicht, Herzerkrankungen oder Diabetes mellitus - regelmäßige Bewegung reduziert das Risiko für Erwachsene deutlich!

Radelt zur Arbeit

Die Idee zur österreichweiten Aktion "Radelt zur Arbeit" wurde vom Verein Radlobby Österreich vor mittlerweile sechs Jahren ins Leben gerufen. Ziel dieser Aktion ist, so viele Radtage und Kilometer wie nur möglich zu sammeln und damit nicht nur Kalorien, sondern vor allem Kosten und CO2 einzusparen.

 

Nähere Infos zur Initiative "Radelt zur Arbeit" und zu den Gesundheitseffekten des Radfahrens:

www.radeltzurarbeit.at

oberoesterreich.radeltzurarbeit.at

www.radlobby.at

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